Fridays for Future – Schüler demonstrieren für das Klima

Am Anfang war es eine ganz kleine Bewegung – jetzt gibt es Proteste auf der ganzen Welt. Schüler und Studenten gehen jeden Freitag auf die Straße und demonstrieren für den Klimaschutz.

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Eine weltweite Bewegung von jungen Menschen

Von Schweden bis nach Australien, von den USA bis nach Indien treffen sich Jugendliche und demonstrieren. Sie machen jeden Freitag einen Schul-Streik. Sie gehen also nicht in die Schule, sondern auf die Straße. Das ist ihre Protest-Aktion.

Wir sind hier! Wir sind laut! Weil ihr uns’re Zukunft klaut!


Die Ziele von den Demonstranten

Die Schüler sagen: Die Klima-Krise ist eine echte Krise. Sie ist gefährlich. Und sie wird unsere Zukunft ruinieren. Die Politiker müssen jetzt etwas gegen den Klimawandel tun.

Die Politik soll mehr Geld in erneuerbare Energien investieren (Energie aus Wind, Wasser, Sonne, etc.) und in öffentliche Verkehrsmittel (Bus, Zug, U-Bahn).

Außerdem soll die Politik die Industrie von Kohle, Erdöl und Erdgas stoppen. Diese ist sehr schädlich für unser Klima.


Kritik an der Bewegung

Manche Menschen kritisieren die Fridays for Future. Sie sagen: Die Schüler sind noch zu jung. Sie wissen nicht, wie Politik funktioniert. Sie sollen lieber in die Schule gehen und etwas für ihre Zukunft lernen.

Aber die Schüler antworten:

Warum soll ich für eine Zukunft lernen, die bald nicht mehr existiert, wenn wir sie nicht retten? Und warum soll ich Fakten lernen, wenn wichtige Fakten in unserer Gesellschaft nichts bedeuten?

Greta Thunberg

Der Beginn von “Fridays for Future”

Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg hat die Bewegung im August 2018 gestartet.

Am Anfang war sie alleine. Über Facebook und Twitter haben andere Schüler von Greta erfahren.

Sie fanden die Idee gut und haben eigene Demonstrationen organisiert.

Jetzt gibt es auch die Gruppen Scientists For Future und Parents For Future. Sie unterstützen die Schüler.

Greta Thunberg wurde für den Friedens-Nobelpreis nominiert.

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